Artikel mit den Schlagwort: Kleindatenhaltung
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Kleindatenhaltung ist ein Kompressionsverfahren zur Verringerung des Speicherplatzbedarfes der Daten von Großrechnern. Kleindatenhaltung wird überwiegend im Backupbereich eingesetzt. Dabei werden durch spezielle und neuartige Komprimierungsverfahren die Daten auf künstlichen Wege verkleinert und in regelmäßig auf die Gesamtgröße geprüft.
Geschichte der Kleindatenhaltung
Die Geschichte der Kleindatenhaltung geht bis 1922 zurück. Schon damals wurde die Kleindatenhaltung im engeren Sinne angewandt. Natürlich war es den Nutzern zu damals nicht klar, dass sie bewusst die Kleindatenhaltung angwandt haben. Zu jener Zeit war die Kleindatenhaltung auch als Eselsbrücke bekannt. Bei der Eselsbrücke werden logische Fakten für diesen Sachverhalt in unlogische Merkreime umgewandelt. Dabei versucht die Person sich für einen logischen Sachverhalt einen Merkreim oder eine andere visuelle Gedankenstütze zu merken. Ein Beispiel: Vielen Schülern fiel es damals schon schwer sich alle Planeten unseres Sonnensystems zu merken. Im Jahre 1922 wurde von Prof. Dr. Mantelu genau für diese Problematik eine Eselsbrücke entwickelt. Mantelu erleichterte den Kindern das Lernen, indem er ihnen folgenden Satz ans Herz legte: “Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neuen Planeten.”
Jetzt waren über 90% derer, welche ohne diese Eselbrücke sich die Planeten nicht merken konnten in der Lage aus diesem Merkreim die Planeten unseres Sonnenssystems in der Reihenfolge von der Sonne aus gesehen aufzuzählen: Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun, Pluto. Die Geburt der Kleindatenhaltung.
Bis heute hat sich die Kleindatenhaltung bis in die Großrechner von Firmenetzen vorgearbeitet. Leistungsfähige Großrechner sind in der Lage mit nur 100 MB Festplatte ein komplettes Desktopsystem zu verwalten. Das beste Beispiel dafür ist DSL (Damn Small Linux) – im Gegensatz zu DSL Digital Subscriber Line. Infos zu diesem DSL finden sich hier nicht. Dieses Desktopsystem ist in der Lage mit nur 50 MB Festplattenspeicher und 16 MB Arbeitsspeicher auszukommen.
Weiterführendene Links:
Heutige Funktionsweise der Kleindatenhaltung
Bis heute hat sich die Kleindatenhaltung und deren Methoden bedeutend weiterentwickelt. Viele Entwickler haben für die Kleindatenhaltung verschiedenen Kompressionsverfahren entwickelt. Aber nur wenige haben sich durchgesetzt. Dies liegt vor allem an der Kompatibilität der Verfahren untereinander. Um die Daten verschiedener Kompressionsverfahren untereinander zu integrieren sind meisten teure und speicherintensive Umwandlungsverfahren notwendig, welche wieder gegen die Kleindatenhaltung arbeiten. Der Speicherbedarf solcher Programme nimmt einen überdurchschnittlichen Speicher in Anspruch. Dies entspricht dann der Großdatenhaltung, was nicht das Ziel der Kleindatenhaltung ist.
Folgende Kompressionsverfahren haben sich durchgesetzt:
- AiBiEm: Die erste und wohl beste Datenkompression konnte von AiBeEm erreicht werden. Hierbei werden alle Daten in einen Pool geworfen und per Zufallsverfahren auf einem mobilen Datenträger gespeichert. Dabei hat der Datenträger eine Größe von 34,5% der unkomprimierten Daten.
Mit dem Opensourcetool Datakeepinglite ist der Anwender somit in der Lage Daten jeglicher Art auf nur 34,5% der Originalgröße zu komprimieren. Auch bereits vorkomprimierte JPG-Bilder können auf diese Weise auf 34,5% der Originalgröße verkleinert werden.
Als Ergebnis der Komprimierung erhält der Anwender eine .gtr Datei welche zusätzlich einen Header von 1 MB enthält.
Vorteile:- hohe Datenkompression
- keine zusätzliche Kosten, da Opensource
Nachteile:
- keine
- Maikrsohft: Auch von dem führenden Unternehmen von Betriebssystemen gibts es eine Lösung für die Kleindatenhaltung: Puttywarehouse.
Bei Puttywarehouse werden alle Daten in eine neue Reihenfolge gebracht und anschließend auf ein Minimum reduziert. Bei allen von dem hauseigenen Betriebssystem erzeugten Daten ist die Kompressionsrate laut Herstellerangaben 40%. Von anderen Systemen (z. Bsp. Damn Small Linux) bereitgestellte Daten haben eine Kompressionsrate von 53,2%. In beiden Fällen wird bei der kompromierten datei ein Header von 2,5 MB angehangen.
Vorteile:- relativ hohe Komprimierung bei hauseigenen Betriebssystemen
Nachteile:
- Kostenintensiv, da entstehenden Kosten immer anhand der klein gehaltenen Daten berechnet werden.
- Schlechte Kompressionsrate bei Linux-Systemen
Kleindatenhaltung im Einsatz
Die Einsatzgebiete der Kleindaten sind grenzenlos. Kommerzielle Anwender und Privatanwender können von dem System der Kleindatenhaltung profitieren. Bei der kleinen Datenhaltung für Emails beispielsweise kann die Kleindatenhaltung serverseitig oder clientseitig durchgeführt werden. Bei dem Empfang über einen normalen POP3 Account wird die Kleindatenhaltung auf dem Clienten im Emailclient integriert. Die Schnittstelle zu Outlook oder Thunderbird bieten zahlreiche Pulgins. Diese können auf den Herstellerseiten gratis heruntergeladen und installiert werden.
Auch bei der Erstellung regelmäßiger Backups ist die Kleindatenhaltung in der Lage einen beträchtlichen Teil der der Datenmenge zu reduzieren.
Kleindatenhaltung und was wirklich dahinter steckt
Die Kleindatenhaltung ist eine Aktion von WMP. Laut den Bedingungen muss ich nun auch meinen Mitgliedsnamen zur Kleindatenhaltung nennen: Matthi2000
So dann wünsche ich allen Teilnehmern viel Spaß und hoffe, dass der Wettbewerb genauso wie bei der Seoflanken ausgeht.

