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Piwik, Woopra oder Google Analytics – eine Entscheidungshilfe

Freitag, 20. Februar 2009 23 Kommentare Tweet it!
Piwik, Woopra oder Google Analytics – eine Entscheidungshilfe

Besucherstatistiken sind für jeden Seitenbetreiber ein wertvolles Instrument für die Analyse von Besuchern. Dieser Artikel soll eine Hilfestellung bei der Entscheidung nach dem geeignetsten  Statistikdienst geben. Momentan haben sich auf dem Markt drei kostenlose Dienste etabliert, die dem Betreiber einer Seite eine gewisse Tiefe der Analyse der Besucher bietet. Piwik, Woopra und Google Analytics. Alle drei Dienste habe ich auf verschiedenen Seiten bereits in Benutzung und habe somit genügend Erfahrung sammeln können.

1 Kurze Vorstellung der Dienste Woopra, Piwik und Google Analytics

1.1 Google Analytics:

Für die Benutzung von Google Analytics ist ein kostenloses Benutzerkonto bei Google notwendig. Dies ist schnell erstellt. Um den Analytics Dienst zu nutzen, muss man lediglich eine neue Domain eintragen und einen Code in den Quelltext der Seite hinzufügen.

1.2 Woopra

Woopra befindet sich momentan im Beta-Status. Auch bei Woopra muss man ein kostenloses Benutzerkonto einrichten. Der Dienst ist zur Zeit auf Grund des Beta-Status kostenlos. Inwieweit dieser Diesnt sich in der produktiven Phase finanziert, ist noch nicht bekannt. Sicherlich wird es ein Premium-Version und eine eingeschränkte Version geben. Diese könnte sich an den Besucheraufkommen orientieren. Nachdem man bei Woopra eine neue Domain hinzugefügt hat, dauert es zwischen zwei und sechs Wochen, bis die Domain freigeschalten ist und der Dienst genutzt werden kann.

1.3 Piwik

Auch Piwik ist momentan noch in der Betaphase und wird ständig weiterentwickelt. Inzwischen wurden auch Entwickler fest eingestellt, um die Entwicklung voran zu treiben. Piwik erfordert keine Anmeldung. Piwik wird auf dem eigenen Webspace installiert. Die Installation ist einfach. Wer in der Lage ist, Wordpress zu installieren, hat mit Piwik kein Problem. Das Programm ist Opensource und bietet somit die Möglichkeit für Entwickler neue Plugins zu schreiben.

2 Beurteilung der Dienste anhand verschiedener Kriterien

2.1 Systemvoraussetzungen

Google Analytics braucht keine Voraussetzungen, lediglich einen Browser mit Flashplugin, was man durchaus von einem Webmaster erwarten kann. Der Webspace braucht keinerlei Voraussetzungen.
Für Woopra sind die gleichen Voraussetzungen wie bei Analytics nötig. Wer den Desktop-Clienten nutzen möchte, braucht lediglich einen PC. Des Weiteren ist die Laufzeitumgebung Java erforderlich.
Für Piwik  sind die Mindestvoraussetzungen ein mit PHP-fähiger Webspace mit der Version 5, eine mysql-Datenbank und mindestens 32 MB RAM (optimal 128 MB). Desktop-Client
Um die Besucher überhaupt auf der Seite zu erfassen, muss bei den Browsern immer Javascript aktiviert sein. Dies ist aber bei den meisten Nutzen der Fall. Man sollte allerding wissen, dass diese Besucher nicht gezählt werden können.

2.2 Datenschutz

Der Datenschutz wird heute mehr und mehr gewichtet. Die Gesetze werden immer strenger, um die Daten der User zu schützen, wobei Schäuble immer weiter an die Daten der User herantreten möchte. Aber das ist ein anderes Thema.
Bei Google Analytics ist der Datenschutz fraglich. Bei der Eröffnung eines neuen Webseitenprofiles sind die Einstellungen standardmäßig so, dass die Besucherstatistiken an weitere Google Dienste und an Dritte weitergegeben werden. Dies kann man ändern. Fraglich ist, ob Google auch dann wirklich die Daten nicht selber nutzt. Desweiteren muss der Seitenbetreiber in der Datenschutzerklärung auf den Google Analytics Dienst hinweisen. Dies wird von den meisten Betreibern aus Unwissenheit nicht beachtet und könnte zu einer Abmahnung führen.
Bei Woopra verhält es sich genauso wie bei Google Analytics. Die Daten werden auf einem Server von Woopra gespeichert und sind somit nie 100%ig sicher aufbewahrt. Desweiteren wird die IP-Adresse angezeigt, was in Deutschland mittlerweile nicht mehr erlaubt ist.
Piwik hingegen ist für den Datenschutz zu empfehlen. Bei den Statistiken werden keine Daten an einen Internet Provider weitergegeben. Alle Daten sind nur auf dem eigenen Server gespeichert. Natürlich kann man sicherheitshalber in der Datenschutzerklärung auf die Nutzung von Piwik hinweisen.

2.3 Look an Feel

Das Look and Feel dieser Dienste spielt für viele Betreiber eine entscheidende Rolle. Es nützt nicht, dass alle Daten vorhanden sind, aber für die Betrachtung und Auswertung unübersichtlich Dargestellt werden.
Google Analytics ist bei der Aufbereitung der Daten kaum zu schlagen. Die Oberfläche ist schnell zu verstehen und aussagekräftig. Die Auswertungen können nur im Browser dargestellt werden. Wobei das absolut ausreichend ist.
Woopra bietet grundsätzlich zwei Möglichkeiten an. Zum Einen kann man die Daten im Mitgliederbereich auf der Woopra-Homepage anschauen, zum Anderen gibt es einen Desktop-Clienten für Windows, Mac und Linux. Die Ansicht auf der Homepage war bei mir bisher nicht möglich. Was auf Grund der Beta-Phase zu entschuldigen ist. Der Desktop-Client bietet eine sehr angenehme Ansicht in verschiedenen Designs und in englischer Sprache. Die Oberfläche ist klar strukturiert und leicht verständlich.
Die Statistiken von Piwik werden hingegen im Browser mit Hilfe von Flash-Animationen animiert dargestellt. Damit wird versucht die Oberfläche von Google Analytics nachzuahmen. Ich persönliche finde die Darstellung nicht gelungen, da zum Beispiel lange Suchwortkombinationen aufgrund des Platzmangels in der Breite der Widgets abgeschnitten dargestellt werden.
Dafür gibt es für Piwik auch eine schöne Lösung. Es gibt einen Desktop-Clienten, welcher die Statistiken in einer sehr guten Übersicht darstellt. Die Ansichten sind genauso wie bei dem Woopra-Clienten übersichtlich dargestellt. Der Desktop Web Analytics befindet sich momentan auch in der Beta-Phase, was auf weitere Funktionen hoffen lässt. Für die Installation ist die kostenfreie Anwendung Adobe Air erforderlich.

2.4 Export der Daten für eigene Auswertungen

Bei allen drei Anwendungen ist ein problemloser Export der Daten möglich. Diese können im CSV- oder XLS-Format exportiert werden und sind somit für die weitere Verarbeitung in Excel oder Access vorbereitet. Dies kommt allerdings nur für richtige Statistikfreaks in Frage.

2.5 Trafficbeschränkungen

Bei Google Analytics gibt es eine Beschränkung der Seitenaufrufe von 5 Millionen pro Monat (entpricht ca 164.000 täglich). Sollten es mehr werden, muss der Account mit einem Adwords-Konto verknüpft werden, wo Werbekosten von mind. einem Euro pro Tag anfallen müssen.
Woopra hört bei 10.000 Seitenzugriffen täglich auf zu zählen. Momentan gibt es noch keine Möglichkeit dies zu verhindern, da Woopra sich noch im Beta-Status befindet.
Bei Piwik hängt es von der Performance des eigenen Servers ab. Mit den Mindestvoraussetzungen sollten problemlos 100.000 Seitenzugriffe möglich sein. Nicht zu verschweigen ist, dass sich die Datenbank dadurch sehr schnell aufblähen kann, was beispielsweise bei günstigen Webspaceanbietern an die Grenzen stoßen könnte.

2.6 Tiefe der Auswertungen

Piwik und Woopra bieten die Standard-Auswertungen wie zum Beispiel:
Besucher-Analyse
Refferer
Besucher-Stats mit Einstiegspfaden und Ausstiegspfaden
Landkarte  mit Besucheranzahl und einer Weltkarte
Live-Tracking mit Anzeige sowie Besucherdaten
externe Suchbegriffe
Webstatistiken zum Browser, Betriebssystem usw.
Popularität einzelner Seiten
ausgehende Links
Downloads

Dies ist für den normalen Statistiker völlig ausreichend. Google Analytics hingegen bietet diesbezüglich eine viel tiefere Einsicht in das Besucherverhalten. Ein Beispiel:
Wenn ich die Besucher mir näher anschauen möchte, die mit dem Suchbegriff xyz auf die Seite gekommen sind, habe ich bei Woopra und Piwik keine weiteren Möglichkeiten. Bei Google Analytics hingegen kann ich mir noch weitere Informationen zu genau dieser Besuchergruppe anzeigen lassen. Z. Bsp. Wie lange genau diese Besucher auf der Seite waren, wieviel Seiten aufgerufen wurden usw. Es ist wie eine zusätzliche Ebene zu verstehen. Für Statisikfreaks wie mich eine sehr interessante Sache. Allerding darf man nicht vergessen, dass Piwik und Woopra noch im Betastatus sind und somit noch sehr viel Potential in dieser Richtung gegeben ist.

2.7 Definition von Zielen

Ziele sind beispielsweise Webseiten, die ein Besucher erreichen sollte. Beispielsweise die Kaufbestätigung nach einem Onlinekauf. Dies ermöglicht dem Seitenbetreiber zu sehen, wie oft diese Seite angezeigt wurde. Außer bei Woopra habe ich dies bei beiden Diensten erfolgreich getestet. Bei Piwik ist dafür die Aktivierung des mitgelieferten Plugins nötig.

2.7 Programmierschnittstelle API

Nur bei Piwik und Woopra ist eine API vorhanden, welche Programmierern die Möglichkeit bietet externe Applikationen zu schreiben. Das lässt auf jede Menge Plugins und Applikationen hoffen.

3 Vor- und Nachteile der einzelnen Seiten, welche noch nicht erwähnt wurden

3.1 Piwik

Verfolgungen der Besucherstatistiken sind immer aktuell. D.h. die Daten stehen sofort zur Verfügung und man muss nicht bis zum nächsten Tag warten, bis die Daten verarbeitet sind.
Ein eingeschränktes Livetracking der Besucher. Man sieht lediglich, dass ein Besucher auf der Seite ist und evtl. wo er herkommt, aber nicht, was er auf der Seite macht.
Eine bestehende Piwik-Installation kann problemso für weitere Seiten verwendet werden. Da auf zusätzlichen Seiten nur ein Javascript-Code in den Quelltext einfügen muss, der im Adminbereich von Piwik bei der Erstellung einer neuen Seite ausgegeben wird. Achtung für SEO’s. Google ist somit in der Lage, die zweite Seite mit der ersten Seite (dort wo Installation liegt) zu verknüpfen. Nur so am Rande.
Mit dem Desktop-Clienten Destop Web-Analytics ist es problemlos möglich mehrere Piwik-Installationen parallel zu verwalten. Somit hat man die Statistiken mehrerer Seiten im Überblick.

3.2 Woopra

Im Livetracking ist Woopra unangefochten. Es ist möglich den Besucher genau zu verfolgen. Sollte dieser Besucher sich zum Beispiel mit einem Blogkommentar identifiziert haben, dann wird er mit seinem Namen und Gravatar angezeigt. Des Weiteren jeder Besucher auch direkt mit einem Chatfenster angesprochen werden. Ein schönes Spielzeug. Könnte für kleine Onlineshops in Frage kommen.
Von einigen Nutzern des Dienstes gibt es auch die Info, dass teilweise Datensätze verschwunden waren.

3.3 Analytics

Google Analytics hat nahezu unbegrenzte Auswertungsmöglichkeiten. Man kann benutzerdefinierte Berichte erstellen, die einem genau das anzeigen, was man braucht. Durch die Analysetiefe ist das kein Problem. Google braucht immer eine Nacht bis die Daten vom Vortag verarbeitet sind.
Wer also schnell und kostenlos eine Statistik für die eigene Seite braucht und sich keine Gedanken um den Datenschutz macht, ist bei Analytics gut aufgehoben.

4 Fazit

Grundsätzlich sollte sich jeder Webmaster überlegen, wie gläsern er Dritten gegenüber sein möchte. Aus diesem Grund habe ich mich für Piwik entschieden, da ich da keine Daten an Dritte übergeben muss. Woopra ist mal interessant, um zu sehen was live auf der Seite passiert, bietet sonst aber grundsätzlich die gleichen Auswertungen wie Piwik.  Als Alternative zu Google Anayltics muss noch entwickelt werden. Schauen wir, was die Zukunft bringt…
Von Google Anayltics habe ich mich getrennt, da ich mir Sorgen über meine Person gegenüber Google gestellt habe. Dazu habe ich mich bereits in einem anderen Artikel geäußert. Wer aber

Ich hoffe, ich konnte einen einigermaßen hilfreichen Überblick über Statistiken für Webseiten geben und die Entscheidung etwas zu erleichern.

Links zum Beitrag

Google Analytics
Woopra
Piwik

Piwik Desktop Analytics Tool

Zusätzliche Informationen:

Anzeigen von Piwik-Statistiken auf dem Desktop

Informationen zu Woopra

Bildquelle: aboutpixel.de / Statistik 1 © Holger Hecklau

23 Kommentare »

  • Technikpedia meint:

    Ich hatte Piwik ca. einen Monat getestet und wieder entfernt. Bei mir hat er nicht alle Besucher gezählt und auch einige Refferer nicht aufgezählt. Das kann oder sollte natürlich bei einem Statistik-Tool nicht passieren, deswegen habe ich bei meinem Blog wieder das alte Statistik-Tool aufgespielt. Schade eigentlich, denn auf den ersten Blick hat mir Piwik sehr gut gefallen. Aber was nützt mir ein Statistik-Tool, dass falsche Werte liefert!

  • trends meint:

    Ich bin auch vor ein paar Tagen auf Piwik gestoßen und teste es derzeit.
    Meiner Ansicht nach kann es eine Alternative zu Analytics sein.
    Die Daten bleiben in deiner Hand, ja, auf einem Server in Deutschland, bei einem deutschen Provider….
    @Technikpedia:
    Ich lese immer wider von Differenzen bei den Zahlen. Wie hast du das festgestellt?? Gerne auch PM.

  • Technikpedia meint:

    Wie ich das festgestellt habe? Ganz einfach: Ich habe für die nötigen Aufrufe einfach selbst gesorgt. Sprich: Jedesmal IP-Wechsel, immer schön die Cookies gelöscht, andere Browser ausprobiert, andere Betriebssysteme usw… Und die Ergebnis-Zahlen waren andere als die, die ich von Hand aufgeschrieben habe. Und da ich eine “Testseite” angelegt habe, die bisher noch kein anderer kennt, kann ich auch davon ausgehen, dass ich der einzige war, der zu dieser Zeit die Statistik “gefüllt” hat :)

  • trends meint:

    @Technikpedia:

    Echt, einen Monat lang ;-) Welche Stats wurden noch getestet und haben die diese alle richtig gezählt?

  • Technikpedia meint:

    Ich hatte noch Google Analytics nebenbei laufen, und da wurden wesentlich bessere Werte “gezählt”.

  • Cujo meint:

    Ich hatte ein paar Monate lang Google Analytics und Piwik parallel installiert und habe soeben GA deinstalliert.

    Piwik ist einfach aktueller, außerdem wurden bei GA die Zahlen des Vortages oftmals noch im Laufe des Tages korrigiert.

  • kiwip meint:

    “Google ist somit in der Lage, die zweite Seite mit der ersten Seite (dort wo Installation liegt) zu verknüpfen. Nur so am Rande.”

    Und ist das jetzt gut? Oder hat das negative Auswirkungen?

  • Matthi meint:

    Kommt drauf an, ob man mit einer der Seiten mal Mist gebaut hat ;-)

  • Sven meint:

    Hallo, ich bin grad dank der t3n-Linkstipps über deinen Blog gestolpert. Möchte da gleich mal drei Links zum Thema “Differenzen” bei Piwik beitragen:

    1.) Piwik, freies Webstatistik System als Alternative zu Google Analytics

    2.) Ergebnis: Google Analytics gegen Piwik

    3.) Ein Monat “Google Analytics gegen Piwik”

    Ich hatte noch Google Analytics nebenbei laufen, und da wurden wesentlich bessere Werte “gezählt”.

    Neben den Vergleichen von Alexander (erster Link) und meinen (letzten beiden Links) hatte ich oftmals gelesen und gehört, das Piwik eher die Nase vorn hat was die Anzahl der Besucher angeht. Seltener ließt man vom Gegenteil, doch sogut wie immer gibt es unterschiede zwischen den Systemen.

    Die Frage dich sich mir stellt, welches misst wirklich am genausten? Denn wirklich 100% der Besucher kann keines der drei vorgestellten erfassen.

  • » LINKLOAD vom 28.05.2009 [UPLOAD Blog] meint:

    [...] Google Analytics, Woopra und Piwik im Vergleich – womit hat man die Zugriffszahlen seiner Website am besten im Blick? [...]

  • Alexander Langer meint:

    @Sven

    Ein Aspekt, der mir erst neulich auffiel ist folgender: Ich habe mich immer darüber gewundert (aber nicht genug, um darüber zu bloggen), dass die Stats von Google Analytics und die von Google AdSense nicht übereinstimmen. Ich habe mir das seinerzeit so erklärt, dass beide Dienste womöglich einen anderen Nullpunkt (Zeitzone) haben, so dass sie leicht unterschiedliche Tagesauswertungen haben.

    Das allein kann es aber häufig nicht sein. Interessanterweise liegt Piwik bei mir mit AdSense ziemlich genau gleichauf.

    Alles in Allem habe zumindest ich bislang zwischen Piwik und GA aber vergleichsweise geringe Diskrepanzen. Schaue ich bei einem meiner Projekte mal auf den April 2009, zählt Piwik 106.000 Besuche, 333.000 PIs und Google Analytics zählt 112.000 Besuche und 337.000 PIs. Leider läuft dort kein AdSense um auch das noch zu vergleichen.

  • Sven meint:

    Interessanter Aspekt. Habe mal eben meine AdSense-Daten mit Piwik verglichen und in der Tat, die Werte sind bis auf sieben PIs gleich auf.
    Die Werte von gestern auf einen meiner Domains lagen bei 383(AdSense) zu 390(Piwik) PIs.

    Ich hatte mal versucht noch die Logs vom Webserver mit in einen Vergleich zu ziehen, doch ein sauberes Ergebnis ist dabei nicht herum gekommen. Ihr könnt ja mal die Piwik/GA/Woopra Werte mal mit der Auswertung von Webalizer vergleichen. Ihr werdet erstaunt sein wie groß doch der Unterschied ist :-)

  • Alexander Langer meint:

    Klar, Webalizer wertet alles, was irgendwie in den Logfiles des Servers auftaucht. D.h. auch alle Zugriffe von Suchmaschinen-Bots, versuchte Angriffe von Skript-Kiddies, Trackback-/Comment-Spammern, etc.

  • Sven meint:

    Genau, versucht man die Logfiles davon zu bereinigen, bleiben dennoch viel mehr Zugriffe als es die anderen Systeme aufzeigen. Viele je technikaffiner die Seite ist, desto weniger Besucher tauchen laut Piwik oder GA auf. Denke das dort mehr Leute mit irgendwelchen Blockern unterwegs sind, um eben nicht in irgendwelchen Statistiken aufzutauchen.

    :-)

  • gbpics meint:

    Ich bin mit Google Analytics total zufrieden. Piwik hatte ich früher (vor 1 Jahr oder länger) im Einsatz, aber zu der Zeit war es noch sehr verbuggt. Mal schauen, vlt schau ich mir die neuste Version mal an.

  • GB Pics meint:

    Der Vorteil bei Programmen die man auf dem eigenen Server hat ist das man keine Verbindung zu Google und Co aufbauen muss. Ich habe PIWIK vor einiger Zeit installiert gehabt, jedoch stieg der Load auf meinem Server an, weshalb ich mich vorerst wieder für Analystics entschieden habe. Hat jmd. Erfahrungen wie PIWIK sich in der aktuellen Version bezüglich Loadveränderungen verhält?

    Danke im Vorraus

  • Sven meint:

    > jedoch stieg der Load auf meinem Server an

    Genau das Problem hatte ich auch. Ich glaube Piwik gönnt sich laut der Defaultconfig (global.ini.php) 128MB des Arbeitsspeichert, was rein für das Sammeln der Daten vieeel zu viel ist. Hab den Wert auf 25MB gesetzt (Eigene Werte immer in der config.ini.php setzten, da diese nach einem Update nicht verloren gehen)

  • GB Pics meint:

    Danke für den Tipp mit der global.ini.php. Ich werde PIWIK nochmal installieren und den Wert in der global.ini.php anpassen und das ganze nochmals beobachten.

  • Alexander Langer meint:

    Es gönnt sich nicht per Default 128 MB RAM, sondern es setzt das Default-Maximum auf 128 MB. Sowviel braucht Piwik nicht beim Sammeln, sondern bei der Analyse und wenn es nicht nur um Oma Trudes Strickwebsite geht, wird auch das schnell knapp.

    Die Performance ist völlig okay. Ich tracke damit siebenstellige Zugriffe im Monat und mein Server lächelt müde.

  • GBBIlder meint:

    Hey, super Artikel. :) Trotzdem ist und bleibt Google Analytics unschlagbar.

    Liebe Grüße!

  • Notfall meint:

    Danke für die vielen, informativen Beiträge.
    Ich habe auch bei diversen Seiten GA installiert. Ich bin aber felsenfest davon überzeugt, dass GA schlicht nicht richtig funktioniert. Auf einigen Seiten laufen noch Adsense Kampagnen die wesentlich mehr Impressions machen, als die Stat zeigt. Das war eigentlich immer schon so, nur war die Differenz vielleicht 5% was normal ist, denke ich. Seit dem letzten Update von GA driftet das ganze aber um mehr als 100% auseinander. D.h. ich hab mit 25′000 PI ca. 60′000 AI obwohl nur ein einziger Banner auf jeder Seite gezeigt wird. Eine wirkliche Erklärung habe ich nicht, werde wohl die LOG’s mal auseinander nehmen müssen!

  • Mathias meint:

    Auch ich nutze Piwik und dazu noch das Desktop Webanalytics Programm. Vor allem sollte man Google nie seine wichtigen Webseitendaten freigeben, des es sollte Google wohl nicht angehen von wo man Besucher bekommt, wie lange die sich aufhalten …

  • Volker Lange meint:

    Moin moin,
    bin durch Zufall auf Ihre schöne Seite gestoßen!
    Respekt, haben Sie toll gemacht.
    Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Ihre Seite und natürlich viele Besucher. Ich werde bestimmt mal wieder hierher zurückkommen. Gruß von der wunderschönen Insel Sylt hinterlassen.

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