Google Chrome – ein weiterer Arm der Datenkrake
Dass Google beim Sammeln von Daten nicht zimperlich ist, stellt Google z.B. mit Diensten wie Analytics und Co. unter Beweis.
In den letzten Tagen wird immer öfter über die Veröffentlichung der Betaversion des neuen Browsers namens Chrome diskutiert. Auf die technischen Details möchte ich hier nicht eingehen. Das wurde in anderen Blogs bereits getan.
Folgende Thesen sollen natürlich keine Unterstellungen sein, sondern Annahmen. Theoretisch kann Google einen Nutzer wie mich vollkommen gläsern darstellen. Ich habe ein Google-Konto und somit wäre Google in der Lage sich ein komplettes Bild über meine Suchanfragen, Emails, Webmastertools und Analytics zu machen.
Wenn nun noch der Browser Chrome auf meinen Systemen installiert wäre, könnte Google auch noch die Seiten erfassen, welche kein Analytics integriert hat. Des weitern ist Google in der Lage ein Ranking der meist aufgerufenen Webseiten zu erhalten. Vergleichbar mit dem Alexa-Rank. Denn alle Seiten die mit dem Browser aufgerufen werden, könnten an Google übermittelt werden. Natürlich ist auch dieser Rank nicht repräsentativ, aber um eine Seite zu beurteilen völlig ausreichend. Auch denke ich, dass Google den neuen Browser besser verbreiten kann als Alexa die Alexa-Toolbar. Das fängt schon beim Kauf von neuen Laptops an. Immer wieder findet man Angebote, bei dem das Google-Pack bereits vorinstalliert ist.
Fazit: Egal wie ausgereift der Browser sein wird, auf meine Systeme wird es dieser Browser definitiv nicht schaffen.
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Nachtrag 14.09.2008:
- Jetzt kann ich auch ohne Chrome den ersten Blog im Chrome Design lesen. Geht doch!


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